Du lässt mich sagen, was ich nicht denke.
Du lässt mich fragen, ich kann es nicht lenken.
Du bringst mich um, um meinen Schlaf.
Lässt mich nicht ruhen, bin schon zu lange wach.
Du lässt mich schweigen, über dich.
Ich will dich zeigen, doch du willst es nicht.
Du lässt mich tuen, was ich nicht darf.
Du lässt es zu, und ich handel danach.
Du lässt mich leiden, dir gefällt´s.
Lässt mich weinen, Tränen sind dein Geld.
Lässt mich erblinden, weil du´s nicht siehst.
Lässt Bilder verwinden, weil du sie nicht verstehst.
Du lässt mich sein, was ich nicht bin.
Du lässt mich schreien, was ich nicht will.
Du nimmst was mir gehört.
Es stimmt, es hat dich nie gestört.
Du wirfst mich in die Ecke, ich renne gegen die Wand.
Ich bin die Marionette in deiner Hand.
Manchmal sehe ich dich an und kann es nicht glauben,
auch wenn ich dich nicht sehen kann, schaue ich dir in deine Augen.
Ich denke nach über dich.
Du nur sagst, ich bin dein zweites ich.